Schon lange fotografiere ich in den Bergen. Nach dem Kauf eines Diascanners und eines Panorama-Montage-Programms stehen diese Bilder jetzt auch digital zur Verfügung.
Eine Auswahl schöner Bergansichten stelle ich hier zur Ansicht.
Die Bilder sind mit 5 mal so großen Exemplaren verlinkt.

Zunächst die heimatlichen Gefilde

Weilheimer Alpenpanorama Weihnachten
Weihnachtspanorama von Weilheim Richtung Alpen.
200 m südlich unserers Hauses bietet sich mit etwas Wetterglück dieser Anblick. Da ist doch auch schon die erste Skitour zu sehen, das Kistenkar...

Ostalpen

Karwendel

Für mich immer noch eines der schönsten Gebirge, groß, wild, und ob seines schotterigen, brüchigen Fels nicht immer gefällig, aber landschaflich großartig

Karwendel-Hauptkamm, Blick über die Ödkarspitzen von der Birkkarspitze Blick von der Birkkarspitze über die Ödkarspitzen. Dies ist ein Teil der Karwendelhammer-Frühjahrsskitour, eine phantastische Unternehmung  mit gleich zwei Abfahrten hintereinander
(1050*700, 114 kB). Das Bild entstand Pfingsten, immer noch gute Skibedingungen im Schlauchkar

Mieminger Kette

Hinter dem bekannten und berühmten Wetterstein gelegen werden diese Berge oft übersehen und das wird ihnen nicht gerecht,  zumal mit dem Gaistal von der Leutasch aus ein sehr idyllischer Zugang einlädt.
 
Blick von der Hohen Munde über die Mieminger Kette
Blick von der hohen Munde über die ganze Kette, rechts ein Eck des Zugspitzmassivs (162 kB)
Westecke: Blick von der Marienbergspitze über Ehrwalder Sonnenspitze zum Zugspitzmassiv
Westecke: Blick von der Marienbergspitze über Ehrwalder Sonnenspitze zum Zugspitzmassiv (177 kB)
Der Seebensee unter der Ehrwalder Sonnenspitze
Der Seebensee unter der Ehrwalder Sonnenspitze
Der Kessel über der Coburger Hütte
Der Kessel über der Coburger Hütte, Grünstein, Marienbergspitze, lauter feine Genussklettergipfel

Wetterstein

Wetterstein Südseite
Blick von einem Sattel der hohen Munde gegen die Südseite des Wetterstein, ganz links Mieminger, links das Zugspitzmassiv, das Panorama geht knapp an 180 Grad ran. Die hohe Munde ist ein so phänomenaler Berg, daß man sie immer wieder besteigen muß. Wer will, kann einen Fußball mitnehmen, das Gipfelplateu des Ostgipfels ist gross genug dafür.

Lechtaler / Allgäuer

Ward am Arlberg mit den Südlichen Allgäuern
Ward am Arlberg, mit der Strasse zum Hochtannbergpaß, rechts der Mitte die Felsburg des Allgäuer Widdersteins.
Wir befuhren den Hochtannbergpaß anlässlich einer Liegeradtour von Reutte bis Lindau. Natürlich durfte ein kleiner Abstecher auf den Widderstein (ohne Liegerad) nicht fehlen .

Hochstubai

Eine große Gebirgsgruppe, gletscherbelegt trennt der Stubaier Hauptkamm Nordtirol von Südtirol zwischen Brenner und Ötztal.

Stubaier Hauptkamm
Eine schöne Ansicht bot sich Ostern vom Gipfel des Schrankogels nach Süden (2518x617, 507 kB)
Ganz rechts die Ruderhofspitze, daran anschließend am Horizont die Gruppe um Wilder Freiger und Zuckerhütl über dem Sulzenau Ferner, dann geht es weiter auf das Stubaier Gletscherskigebiet zu, im Vordergrund der hintere Daunkopf mit Skispuren, eine schöne Skitour, darüber sind am Horizont die Ötztaler Hintere Schwärze und der Similaun mit seinem großen weißen Gletscherfeld sichtbar. Nach dem Sulztalferner im Vordergrund ist weiter rechts (östlich) die dunkle Wilde Leck zu sehen, und ganz rechts am Horizont endlich die Ötztaler Wildspitz, der höchste Ötztaler Berg.
Das nächste mal schlepp ich die Ski mit hoch und fahr die Nordflanke runter, das lockte doch zu sehr, aber ich hatte geschwächelt und die Ski unten gelassen...

Ötztaler Alpen

Und weil nun schon von ihnen auf dem letzten Bild die Rede war, die Ötztaler "Prachtköpfe" etwas näher.
Ötztaler Hauptkamm
15.4.1991: Postkartenpanorama:
Mutmalspitze, Hintere Schwärze,
Marzellspitze, Similaun
(1024x673, 133 kB)
Similaun Nordwand
13.4.1991: Similaun-Nordwand
 (1024x671, 117 kB)


Zillertaler Hauptkamm

Der Kamm Hochfeier bis Weißzint
Der Hochfeiler, höchster Gipfel des Zillertaler Hauptkamms mit seiner Nordwand. Wie lange wird sie wohl noch eine Eiswand bleiben?
Das Foto entstand nachdem wir vor der Wand auf dem Gletscher biwakiert hatten und am nächsten Morgen die Wand durchstiegen.
Zurück gings über die Weißzintscharte

Ortlergruppe

anläßlich einer 10 tägigen Radl-Umrundung der Ortlergruppe mußte als krönender Abschluß natürlich auch eine Hochtour her:
so überschritten wir König Ortler auf dem klassischen Weg vom Hintergrad her zum Stüdlgrat zurück.
Ortler-Südblick
Am Gipfel bietet sich ein grandioses Panorama gen Süden: Zufallspitzen/Cevedale, Königsspitze Nordwand mit Schaumrolle, Monte Zebru im Vordergrund und dahinter die Riesen des Fornokessels (2023x768, 242 kB)
Die Tour ist allerdings ein Hammer:
Von der Hintergrathütte fast eineinhalb tausend Meter Aufstieg und 2000 Hm Abstieg, 18 Std. sind Standard, 3:00 bis 21:00 Uhr
Phantastische Tiefblicke über viele Alpenketten und in den Suldener Kessel und ins Vinschgau entschädigem einem aber allemal

Bernina

Ja, sie sind großartig, die Bernina-Berge. Wilde Eiszacken, schon fast südliche Vegetation, bekannte Namen, was macht eigentlich wirklich ihren Reiz aus? Egal, genießen ist angesagt
Piz Bernina, Scerscen, Roseg
Drei der prominenten Eisriesen von der Aussichtsplattform des Piz Morteratsch aus:
Der Bianco-Grat mit dem Piz Bernina, der Piz Scerscen mit seiner Eisnase und der Piz Roseg mit seiner eisgepanzerten Ostwand, über die Heini Holzer mit Ski in den Tod fuhr.
(2349x768, 437 kB)

Westalpen

Berner Oberland

Wieder einmal eine Ostern-Skitourenwoche. Eigentlich war schlechtes Wetter angesagt. Hatte es auch, vor allem im Tal, saukalt und feucht. Die Kühlfläche des Berner Oberlandes jedoch wurde irgendwie immer wieder freigeblasen. Beide Panoramen entstanden am Hugisattel, einem doch vergleichsweise gemütlichen Platz in 4.100 m Höhe nahe dem Gipfel des Finsteraarhorns.
Ostpanorama Hugisattel
Ostblick vom Hugisattel:
der Lauteraargletscher, ganz rechts die "zugehörigen" Hörner
Westpanorama Hugisattel
Westblick vom Hugisattel:
links in der Ferne die Walliser Viertausender, davor Wagendrischelhorn,
Grünhornlücke, darüber das Aletschhorn, dann Grünhorn, dahinter Jungfrau,
Mönch, Eiger

Während der Skitourenwoche durchquerten wir das Berner Oberland von Grindelwald bis ins Oberwallis, eine geniale Route, kann man unbedingt weiterempfehlen.

Wallis

Anläßlich einer Tourenwoche im Hochsommer (Juli) besuchten wir die Mountet-Hütte vom Zinaltal aus. Obwohl mitten in den Viertausendern gelegen, ist dieses Tal beileibe nicht überlaufen. Das liegt wohl daran, daß hier weder Skigebiete locken, noch Gipfel einfach erreicht werden können. Um so schöner ist die Gegend jedoch.
Und die Aussichten sind, zumindest von etwas erhöhten Standpunkten aus, überwältigend.
Zermatter Parade
Blick von der Zinalspitze zu den Zermattern nach Süden:
Monte Rosa, darunter Gornergletscher, Castor&Pollux, Breithorn, Matterhorn
Zinalspitze vor Matterhorn
Blick vom Grand Cornier:
das untere Stück des Vier-Esel-Grats auf die Dent Blanche, Zinalspitze, Matterhorn
Zinal-Rothorn
Das Obergabelhorn von der weniger spektakulären Seite
Viertausenderparade
Von links nach Rechts die 4000er-Hörnerparade:
Weißhorn, Zinal-Rothorn, Obergabelhorn

Was die Bilder nicht ganz so deutlich zeigen: Unmengen von Neuschnee hingen in den Viertausendern. Auf der Zinalspitze saßen wir der Dent-Blanche-Südwand gegenüber. Alle drei Minuten donnerten Schneelawinen, gelöst von der Sonnenwärme, die Wand hinunter. Es war nicht ganz so locker wie sonst, dort rumzuklettern, da der Granit mit Eis und teilweise bodenlosen Lockerschnee "überzuckert" waren. Am Grand Cornier verhauten wir uns total, da wir im Neuschnee schon im Aufstieg versumpften, mußten wir mit der Lawinengefahr im Nacken die Südostrampe schnellstens wieder runter.

Skandinavien

Anläßlich einer Faltbootour durch Nordskandinavien konnten wir es nicht lassen. Nahe des Sarek Nationalparks mußten wir auch einmal auf an Berg steigen. Wirklich verwunderlich war, daß wir allein 2 Stunden brauchten, um zum Fuß des Berges zu kommen, lag er doch gleich über dem Ufer des Silasjaure, wo unser Zelt stand...
Der Silasjaure
Nördlich dem Polarkreis herrschen andere Bedingungen als in den Alpen, von Eiszeitgletschern rund geschliffene Schutthügel, ganzjährig vereiste Berge mit Gletschern auf 1600 m ü. d. Meer und kalte Seen, wie der Silasjaure. Vor allem aber: menschenleer, einmal sahen wir in dieser Woche ein Boot mit Samen aus der Ferne, sonst nur Einsamkeit (2248x768, 241 kB)

Neuseeland

ein alter Traum von mir, diese wunderschönen Inseln einmal zu besuchen. Hier finden sich auf engem Raum viele Klimazonen aneinander.
Die Südalpen sind alpenähnlich, mehr aber nicht, der Wind ist um ein vielfaches stärker, die Vegetationszonen liegen über 700 Hm niedriger, die Niederschlagsmengen auf der Westseite um ein vielfaches höher. Wege muß man selbst suchen, Einsamkeit, Wildnis
Arthurs Pass NP
Arthurs Pass NP
Arthurs' Pass National Park, Blick von den Gipfeln in eines der wilden Täler, ein Wildfluss Blickrichtung Osten. Der Paß ist der höchste der Südalpen mit 912 m ü. M., 30.12.1997

Cook Gletscher
Cook Gletscher, Westcoast, 300 m. ü. M endet die Gletscherzunge im Regenwald. Kalter Fallwind sorgt für ständigen Nebel im Tal.
So sieht übrigens eine vorrückende Gletscherzunge aus, was nicht an einer beginnenden Eiszeit liegt, sondern an den immensen Niederschlagsmengen hier
BergurwaldMt Rolleston
links Bergurwald auf 1.500 m ü. M.,
rechts Gipfel des Mt. Rolleston, na wie hoch wird er wohl sein?, falsch geschätzt, er ist nur 2.100m ü. M.
Tasman Gletscher
Tasman Gletscher: Das Bild könnte fast im Himalaya entstanden sein, Betrachtungsstandpunkt nahe Zungenende auf 800 m ü.M., die Gletscherriesen in der Ferne sind gerade mal 3.400 m hoch, heben aber von 700m an
Tongariro NP (Crossing)
Nordinsel - Tongariro NP, im Hintergrund Mt. Nagaruoe, davor Mt Tongariro, davor ein Lavafeld. Ganz links ein Zipfel vom Mt. Ruapehu, allesamt noch aktiv Vulkan-Mondlandschaften
Tongariro NP (Crossing)
Tongariro NP, Blick vom Tongariro-Kraterrand
 zum Blue Lake, einem anderen Kratersee
Wairoa Tal
Das Wairoa-Tal (Nelson-Region-Südinsel), obwohl bereits auf der Ostseite der Südalpen gibt es hier noch Bergwälder, Ostseite ist Regenschattenseite, hier ist es teilweise wüstenhaft trocken.
Das ist übrigens ein völlig durchschnittliches Wildflussbett in NZ (ja, so was gibt es noch, wenn auch immer weniger)