
| Das Hurri kommt standardmäßig mit einer Zweifachgarnitur vorne (39-60), das Schalten zwischen den beiden ist wegem dem großen Sprung doch etwas gewöhnungsbedürftig. Ein drittes Blatt wär nicht schlecht. Zudem schrappte die Kette, wenn auf dem kleinen Kettenblatt seitlich am großen Kettenblatt. Abhilfe brachte es, einen 1mm breiten Abstandstring unter das Tretlager auf der Antriebsseite zu legen. | ![]() |
| Die Klemmfaust des Lenkers klemmt verdammt gut, sie sitzt (und klemmt) auf einer Mutter, die unglücklicherweise die Kontermutter-Funktion für die Lenkkopf-Lagerspiel Einstellung inne hat. Bedingt durch das riesige Drehmoment, daß man am Tiller-Lenker hat, schraubt man im Falle eines Umfalles ständig die Kontermutter auf, das ist echter Unfug. Abhilfe brachte hier wieder eine konventionelle Kontermutter unter der Tiller-Klemmutter vom Radlfriedhof | ![]() |
| An Gepäckträger hat man nur hinten einen Alubügel, der nicht mehr als 12 kg tragen soll. Da stutzt der Leser nun, was soll denn das, das reicht ja nie? Stimmt, aber bei Tief- bzw. Semitiefliegern hängt man einfach zwei spezielle Liegeradtaschen seitlich über Sitz und Gepäckbügel, was letztlich nur Vorteile hat: der Schwerpunkt des Gepäcks ist fast direkt am Schwerpunkt des Fahrers (unter diesem und damit sehr tief), man merkt es kaum, die langgestreckten Liegeradtaschen haben sehr wenig Luftwiderstand und sind sehr leicht (800 g je Paar mit 2*28l). Damit die Dinger nicht an der Kette reiben, noch mal hinten am Zugtrumm ein Kettenschutzrohr ergänzt und fertig ist das Reiserad! 30 kg kriegt man da allemal verstaut. | ![]() |